Heute war es wieder mal soweit, Apple lud zu einem “Special Event” ein…
Vorgestellt wurde neben iLife ’11, einer Vorschau auf MacOS X 10.7 ( Lion ) auch das MacBook Air …
Neben der Displaygröße (11.6″ ) wurde das Display auf 1400 x 966 eingestellt, auch ist das Gerät extrem flach, da keine Festplatte, sonder ausschließlich SSD Speicher zum Einsatz kommen. Grafikkarte ist eine nVidia 320m und ein Core2Duo Prozessor.
Preise:
11,6-Zoll, 1,4 GHz CPU, 64 GB-Flash-Speicher : 999 US-Dollar
11,6-Zoll, 1,4 GHz CPU, 128 GB-Flash-Speicher : 1199 US-Dollar
13,3-Zoll, 1,86 GHz CPU, 128 GB-Flash-Speicher : 1299 US-Dollar
13,3-Zoll, 1,86 GHz CPU, 256 GB-Flash-Speicher : 1599 US-Dollar
iLife 11 wird mit 49 US-Dollar zu erwerben sein und ist bei allen neuen Mac’s dabei… Mit vielen neuen Funktionen besticht neben iPhoto auch iMovie. Es macht hier wiederum Spass und Sinn bei iMovie zu bleiben und nicht ganz zu Adobe ( mit Premiere Elements ) zu wechseln.
Update:
So nun haben wir eine Nacht über dem Thema geschlafen und die ganze Tragweite erkannt. Behandeln wir zunächst das Thema MacOS X 10.7 “Lion”. Man hat hierüber im Vorfeld gemunkelt, was alles neu wird. Das nun eine Anlehnung / Annäherung an das IOS stattfindet überrascht dann den einen oder anderen doch. Weg vom Fenster, hin zum Vollbild, zuerst war ich hier nicht so ganz begeistert, dies hat sich allerdings nun geändert. Gerade im Browser, bei der Bildbearbeitung oder Texte tippen ist es oftmals von Vorteil, wenn hier der gesamte Bildschirm ohne Einschränkungen zur Verfügung steht. Control Center – nun ja, da bin ich immer noch nicht der Meinung von Apple, bzw. Cupertino konnte mich noch nicht richtig überzeugen. Ich stehe eher für ein geordnetes “Desktop” Aussehen, also wenig ist mehr. Ein paar Aliase von wichtigen Ordnern für den Schnellzugriff, wobei dies auch über ein Stack im Dock besser geht. Aber das wird sich zeigen. Wichtig für das neue OS wird natürlich die Stabilität, Kompatibilität und Sicherheit sein, denn ohne diese drei Pfeiler ist man für Angriffe – sei es Hacker – oder Kritiken sehr anfällig, was sich dann unweigerlich auch auf das Kaufverhalten auswirken kann – bei den unentschlossenen natürlich nur ;-) .
Aber es zeigt sich hier, dass Apple immer wieder überlegt, wie kann ich das vorhandene noch besser machen oder mit mehr Innovation bestücken.
iLife 11 – Das war mein persönlicher Favorit des Abends. In den vergangenen Wochen habe ich mich ja mal intensiv mit Adobe Premiere Elements 9 für Mac auseinander gesetzt und war hier auch schon fast geneigt, das Produkt anstatt iMovie einzusetzen, da kam mir das Event gerade recht. Nachdem ich nun gestern gleich das Upgrade bestellt habe – dies vorweg – ist nun auch erstmal Premiere Elements 9 weg von der Platte.
Was ist an iMovie 11 so gut oder bemerkenswert. Die neuen Themen, Movietrailer, neue Schnittdarstellung, Audioschnitt das sind Punkte, die mich gestern richtig angesprochen haben. Movietrailer finde ich persönlich nicht nur eine Spielerei. Über das Jahr verteilt mache ich oft einige iMovie Projekte, die ich dann u.a. mal auch in der Öffentlichkeit vorführe, und das auch mit Erfolg. Wenn nun bis zur Fertigstellung des kompletten Produkts mal ein Trailer bereit stünde ( so wie bei den richtigen Filmen ) dann ist das sicherlich für die Wartenden ein Ansporn, die notwendige Zeit mitzubringen, was mir dann noch Zeit lässt, am endgültigen Produkt noch ein wenig zu arbeiten.
Auch die Funktion Einfrieren oder Beat-weise Sprünge sind in Filmen das i-Tüpfelchen, wobei man hier gezielt und bewusst diese Features einsetzen sollte, da sonst auch die “Professionalität” etwas leidet und eher der Eindruck erweckt wird, Kinderspielzeug. Werde auf jeden Fall das neue iMovie 11 für mein neues Projekt im November einsetzen, um dann auch gleich das Massenfeedback abzufragen.
iPhoto 11 – Nun ja, da ich iPhoto mittlerweile gegen Adobe Photoshop Lightroom getauscht habe, kann ich hier nicht viel sagen. Das vorgestellte Produkt reizt auf der einen Seite schon ein wenig, ich werde auch mal einen Test wagen, um zu sehen, wie gut es wirklich ist, aber vorerst plane ich hier keinen Wechsel zu iPhoto. Aber es ist ist für den “normal” Gebrauch eine deutlich bessere Wahl, als die Investition des großen Photoshop, das ist dann wirklich nur für Leute, die mehr wollen, als nur ein wenig aufhübschen und präsentieren. Ich werde hier aber noch berichten.
Garageband 11 – das zweite Ding, mit dem ich “noch” nicht viel anfangen kann. Werde mir mal das Produkt anschauen, um dann zu sehen, leider hier nicht mehr, es wäre auch verkehrt zu schreiben, was man nicht versteht, bzw. unterstützt.
MacBook Air – Hier hat Apple meiner Ansicht nach wieder Akzente gesetzt und den einen oder anderen unentschlossenen iPad Käufer in Gewissensbedrängnis gebracht. Ein “Full” Apple Rechner, 11.6″ mit bis zu 30 Tagen Standby und bis zu 7 Stunden Akkulaufzeit. Wow das ist wirklich Klasse. Was besticht ist auch die Ausstattung an 2 x USB Ports, sowie dem SD-Kart Slot beim 13.3″ Gerät. Die Kompaktheit und Gewichtsklasse ist auch phänomenal. Ein Gerät das man ohne Probleme mit in den Urlaub, um Meeeting oder im Wohnzimmer nutzen kann, um seine Arbeit fernab des “großen” Gerätes zu erledigen. Und mit Arbeit meine ich hier auch wirklich Arbeit. Auf dem iPad ist meiner Meinung nach dies nicht so ohne weiteres möglich, denn Photobearbeitung, Softwareentwicklung wird man dort nicht machen können. Der Preis für ab 999 € ist in meinen Augen auch ok. Bin hier tatsächlich am Überlegen, das iPad abzugeben und mir ein Air zuzulegen. beim Vorgänger hatte ich diese Ideen nicht, zugegeben es gab ja nur ein 13.3″ , was einem Notebookstandard entspricht. Dies ist nun ein SubNote mit den Eigenschaften eines iPAd ( Energie und Ausstattung ).
Ich werde hier noch berichten.