Archive - July, 2012

Hochsommer

Derzeit tobt sich der Hochsommer in unseren Regionen aus ( am Montag ging es los – Endlich ! ) doch seit gestern wissen wir zwei Dinge.

1. Morgen gibt es spätestens wieder durch unwetterartige Gewitter ne kräftige Abkühlung

2. So heiß wollen wir es nun doch nicht haben.

30 Grad in der Wohnung und 34.5 Grad an der “frischen” Luft, das ist dann auch mir eindeutig zu viel.  Man duscht des Abends und ist eine Stunde später wieder durchgeschwitzt. Also  Klimagerät einschalten – Fehlanzeige effektiv  rechnet sich der Einsatz für max. 2 -3 Tage nicht wirklich. Der Energiebedarf eines solchen Klimagerätes ist dann doch enorm und sobald das Gerät aus ist, dauert es max. 1/2 Stunde und der Raum hat wieder “Wohlfühltemperatur” von 28 Grad erreicht – Nachteil der Dachwohnung.

Heute soll auf jeden Fall der Spitzenreiter in Sachen Temperaturen kommen. Örtlich teils bis zu 38 Grad ! Und dann noch Bahnfahren – Chaos.  Am Mittwoch Abend durfte ich mir schon mal ausmalen, wie es sich anfühlt, wenn im ICE die Klimanlage aus geht – wenn gleich nur für 10 Minuten – ungemütlich.  Zum Glück hatte ich nen kühlen Radler vor mir stehen, der mich ein wenig freundlicher stimmte ;-).

Die Frage, die ich hier eigentlich stellen möchte ich diese ? Sind diese Extremen Wettersprünge nun menschlich produziert oder im “irdischen” Zyklus verankert  ?

Wenn man hier nun verschiedenen Stimmen lauscht, die in Presse, Rundfunkt und TV Statements von sich geben, so gibt es als Antwort ein klares Jaein. Ich bin kein Meteorologe oder Geologe, der sich hier mit der Thematik auskennt. Aber es liegt nun mal auf der Hand, das das Wetter ein sehr komplizierter Mikrokosmos ist, den schon geringste Abweichungen aus dem Gleichgewicht bringen lassen.   Allein die höheren Temperaturen von Städten und Ballungszentren können hier auch eine tragende Rolle spielen, da allein die Kühlung der Gebäude, Technik Energie benötigt und als “Abfall” Wärme produziert, so dass hier fast schon eigene Temperaturzonen entstehen, die es früher einfach so nicht gab. Aber das Dilemma beginnt ja auch schon zu Hause. Kühlschränke, Gefriertruhen, Computer, Fernseher, etc. benötigen sehr viel Energie und produzieren hier auch Abwärme, die dann wieder im größeren Rahmen betrachtet ( auf den gesamten Ort ) auch wieder eine Veränderung der Temperatur veranlassen.

Sicherlich werde ich als technik liebender Mensch hier nicht gerade Freudensprünge machen, wenn es darum geht, Energie zu sparen und mal Geräte abzuschalten, aber dennoch habe ich heute morgen das Heimnetzwerk deaktiviert, so dass der HomeServer erst mal nicht mehr läuft und Daten vom Netzwerk nicht abrufbar sind. Dies ist jedoch nur eine Maßnahme, bis die Temperaturen sich wieder in ein wenig nach unten geschraubt haben. So versuche ich auch die Temperaturen zu Hause nicht unbedingt künstlich zu erhöhen und spare ein wenig Energie. Bei solch schönem Wetter muss die Glotze auch nicht den ganzen Tag laufen. Hockt Euch raus auf die Terasse, in den Garten, genießt ein gekühltes Getränk, lest ein Buch oder döst ein wenig auf der Liege.  Wenn’s wieder regnet und kühler wird, dann gibt es noch viele Gründe nach drinnen zu gehen.

Nachrichten gibt es auch aus der Zeitung oder dem Radio ;-) Daher sollte man sich ruhig mal darüber Gedanken machen, wie man selbst einen Beitrag leisten kann, um Energie zu sparen, aber dennoch nicht auf Komfort zu verzichten.
Andererseites – hat die Natur schon immer sich selbst geholfen, und den Klimahaushalt in der Vergangenheit ins Lot gebracht, jedoch kann dies auch schmerzlich für uns Menschen enden – Tun wir etwas, damit es nicht zu solchen Szenarien kommt, die uns Hollywood dramatisch vor Augen führt.  Wir haben es alle in der Hand.

Schwitzen wir heute noch einmal und freuen uns auf das kommende Wochenende.

 

Sommergarten

Der Sommer ist zurück ! Zumindest soll er bis Ende der kommenden Woche bei uns bleiben. Sonne satt war heute die Devise.
Auch wenn ich es nicht geschafft habe, mal wieder raus zu gehen, habe ich dennoch die gestrige Blaue Stunde erweitert um
die sonnigen Erlebnisse im heimischen Garten und u.a. den fleissigen Bienen und Hummeln zugeschaut.

 

Blaue Stunde – Eine schöne Zeit –

Die Blaue Stunde gehört zu den interessantesten Tageszeiten. Sie fängt kurz nach Sonnenuntergang an und dauert dann ca. 1 Stunde ( wie der Name ja schon sagt ). Je nach Lichtquelle und Motiven erhält man dort sehr interessante Ergebnisse.

Heute habe ich mich mal in den Garten begeben, um die “blaue Stunde” dort einzufangen. Sicherlich macht so was mit etwas Lichtspiel noch viel mehr Spass, aber vielleicht finden sie es ja auch schön…

… ich fand es interessant.

DSL Breitbandversorgung im ländlichen Raum -> kurz Schnelles Internet für alle

Wer wünscht sich nicht ein schnelleres Internet wie es in der TV & Printwerbung immer beworben wird !

Wer braucht denn schnelleres Internet ?  Gewerbetreibende ? Heimarbeiter ? Freiberufler ? Familien ?
Die VG wird hier noch einen Aufruf im Amtsblatt starten.  Unterstützend starte ich hier einen Aufruf, da mir
die Lebensqualität in Bezug auf technische Infrastruktur sehr wichtig ist für Kleinniedesheim.

Jeder Bürger in Kleinniedesheim, der aus beruflichen Gründen von zu Hause aus mit dem Computer arbeitet und daher auf eine schnelle Internetanbindung angewiesen ist, sollte sich entweder bei der OG oder VG melden ( gerne auch bei mir ), damit hier ggü. dem Telekommunikationsanbieter ( bewusst keine Namensnennung ) dokumentiert werden kann, dass auch in unserem beschaulich kleinen Dorf Bedarf an schnellem Internet besteht  - und zwar über 16 MBit !

Klar ist (Mobil)funklösungen sind auf lange Sicht nicht die Lösung, da die geforderten flächendeckenden Bandbreiten bislang von keinem Anbieter “schwarz auf weiß” garantiert werden können und zusätzliche Anschlußkosten für den Kunden anfallen, die nicht unbedingt von der Hand zu weisen sind.

Kabel (Kabel Deutschland u.ä.) bieten derzeit auch keine Lösungen, zumal die vorhandene Infrastruktur ( Leerohr und Glasfaserleitung) dann nicht nutzbar wäre.

Also bleibt hier nur DSL über Glasfaser.  Dies nur mal so am Rande notiert, für diejenigen, die sich fragen, warum man da nicht einfach einen Anbieter aussucht.

Was passiert nun weiter ?

Es muss hier nun schwarz auf weiß dargelegt werden ggü. den Providern (u.a. Telekom ) dass unser kleines Dorf einen enormen “Datenhunger” hat und hier etwas zukunftsfähiges installiert werden muss.  Daher  ist es wichtig, dass sich so viele HomeWorker wie möglich melden, die schon seit Jahren auf eine Verbesserung warten.

Klänitzemer helft mit – Unser Dorf hat Zukunft !